Schicht 0 – Identität & Geltungsbereich

Welches Problem existiert diese Gemeinschaft, um es zu lösen?

Zweck

  • Primärer Zweck (einzeln)
  • Sekundäre Zwecke (begrenzt)

Geltungsbereich

Definiert, was die Gemeinschaft regelt und wofür sie verantwortlich ist. Zweck: schleichende Ausweitung des Geltungsbereichs und Machtkonfusion verhindern.

  • Physische Vermögenswerte (Land, Gebäude)
  • Gemeinsame Infrastruktur
  • Wirtschaftliche Aktivitäten
  • Juristische Personen
  • Geografische oder digitale Grenzen

Invarianten

Explizit definierte Unverhandelbares. Zweck: harte Grenzen schaffen, die selbst ein Konsens nicht beiläufig außer Kraft setzen kann.

  • Was nicht ohne Auflösung oder Neustart geändert werden kann

Beispiele

  • „Land darf nicht verkauft werden”
  • „Diese Gemeinschaft ist nicht-spekulativ”
  • „Kinderschutzregeln haben Vorrang vor allen anderen Entscheidungen”

Artefakte

  • Zweck-Charta
    • Primärer Zweck (1 Satz)
    • Sekundäre Zwecke (begrenzte Liste)
    • Bedingungen für eine Zweckänderung
  • Geltungsbereichs-Erklärung
    • Was innerhalb der Governance liegt
    • Was außerhalb der Governance liegt
    • Schnittstellen zur Außenwelt

Ebenen-Invarianten

  • Invariante 0.1: Einzelner primärer Zweck Eine Gemeinschaft muss zu jedem Zeitpunkt genau einen primären Zweck haben.
  • Invariante 0.2: Expliziter Governance-Geltungsbereich Alle Vermögenswerte, Bereiche und Verantwortlichkeiten unter der Governance der Gemeinschaft müssen explizit deklariert sein.
  • Invariante 0.3: Deklarierter nicht-regulierter Raum Alles, was nicht als „im Geltungsbereich” aufgeführt ist, liegt explizit außerhalb des Geltungsbereichs und unterliegt nicht der Autorität der Gemeinschaft.
  • Invariante 0.4: Geschützte Invarianten Deklarierte Invarianten können nicht geändert werden, ohne die höchste konstitutionelle Schwelle oder die Auflösung zu durchlaufen.

Explizitätsregeln

MUSS explizit sein

  • Primärer Zweck
  • Governance-Geltungsbereich (Vermögenswerte, Bereiche, Autorität)
  • Deklarierte Invarianten
  • Bedingungen für eine Zweckänderung

Warum: Mehrdeutigkeit schafft hier schleichende Machtaneignung.

KANN explizit sein

  • Sekundäre Zwecke
  • Externe Zugehörigkeiten
  • Langfristige Visionsaussagen

MUSS optional bleiben

  • Ideologie
  • Spirituelle Rahmung
  • Kulturelle Narrative

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Ein modulares Betriebssystem, das festlegt, wie intentionale Gemeinschaften sich organisieren – von Governance und Rollen über Ressourcenteilung bis zur Konfliktlösung – im Dienst von Resilienz, Fairness und Regeneration.

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