Wie Alltag und Arbeit tatsächlich funktionieren.
Besprechungssystem
- Typen
- Operativ (Koordination)
- Governance (Entscheidungen)
- Reflexion / Retro
- Konflikt / Mediation
- Rhythmus
- Wie oft jede Besprechung stattfindet
- Zeitliche Begrenzungen
- Wer ist erforderlich vs. optional
- Dokumentationsregeln
- Was festgehalten werden muss
- Wo es gespeichert wird
- Wer darauf zugreifen kann
- Was privat vs. öffentlich ist
Rollen & Verantwortlichkeiten
- Rollendefinition
- Amtszeitbegrenzung
- Rotationsregeln
Informationsfluss
- Transparenz als Standard
- Grenzen der Privatsphäre
Artefakte
- Betriebshandbuch (wie der Alltag abläuft)
- Rollenregister (wer welche Rolle innehat und wie lange)
- Besprechungsvorlagen (Agenda, Protokoll, Entscheidungsdokumentation)
Layer-Invarianten
- Invariante 5.1: Rollen müssen definiert sein Laufende Verantwortlichkeiten dürfen nicht ohne eine benannte Rolle existieren.
- Invariante 5.2: Betriebswissen ist dokumentiert Kritische betriebliche Prozesse dürfen nicht nur in den Köpfen einzelner Personen existieren.
- Invariante 5.3: Zeit und Aufmerksamkeit sind endliche Ressourcen Besprechungslast, Koordinationsaufwand und unbezahlte Arbeit müssen begrenzt sein.
- Invariante 5.4: Regeln zum Informationszugang sind explizit Was transparent und was privat ist, muss klar definiert sein.
Explizitätsregeln
MUSS explizit sein
- Rollen und Verantwortlichkeiten
- Regeln zur Entscheidungsdokumentation
- Regeln zum Informationszugang
- Operative Entscheidungsbefugnis
Warum: Undokumentierte Abläufe konzentrieren Macht unsichtbar.
KANN explizit sein
- Besprechungsrhythmus
- Werkzeuge (Notion, Git, etc.)
- Rotationspläne für Rollen
MUSS optional bleiben
- Arbeitsstile
- Ästhetische Vorlieben
- Informelle soziale Koordination